Kurtherapie - Home
Kurtherapie Kurtherapie Kurtherapie Kurtherapie Kurtherapie Kurtherapie
Kuruntersuchung Ergebnisse Bechterew Kurtherapie Presseberichte Veröffentlichungen

  Home
  Erfahrungen
  Links
  Kontakt
  Disclaimer

  Sitemap


Languages

English

Nederlands

Italiano

Deutsch

Français

 Das Kurbehandlungsprogramm der Studie zur Kurtherapie bei Morbus Bechterew

Am ersten Tag wurde der Kurort kennengelernt. Es fand ein Aufnahmegespräch mit einem Arzt statt und das Kurprogramm wurde näher erläutert. In dem Programm wurde ein Unterschied gemacht zwischen den sogenannten Heilstollen- oder Saunatag und dem gewöhnlichen Tag. Am Morgen war das Programm an beiden Tagen gleich: Übungen in einem Turnsaal, schnelles Gehen und Korrekturliegen auf dem Bett. Am Heilstollen/Saunatag fuhren die Patienten in Österreich nachmittags in den Heilstollen und die Patienten in den Niederlanden in die Sauna. An allen gewöhnlichen Tagen führten die Patienten am Nachmittag Unterwasserbewegungstherapie (Hydrotherapie) durch, sie gingen noch selbst zum Schwimmen oder es wurde Sport betrieben. Insgesamt gab es 10 Heilstollen/Saunatage und 6 gewöhnliche Tage.

"Heilstollen/Saunatag"

"Gewöhnlicher Tag"
08.00 Frühstück 08.00 Frühstück
09.00-10.00 Bewegungsübungen unter Anleitung eines Therapeuten 09.00-10.00 Bewegungsübungen unter Anleitung eines Therapeuten
10.00-10.30 Tee/Kaffeepause 10.00-10.30 Tee/Kaffeepause
10.30-11.00 Schnelles Gehen unter Anleitung eines Therapeuten 10.30-11.00 Schnelles Gehen unter Anleitung eines Therapeuten
11.00-11.30 Korrekturliegen auf dem Bett 11.00-11.30 Korrekturliegen auf dem Bett
12.00-13.00 Mittagessen 12.00-13.00 Mittagessen
13.00-16.30 Heilstollen (Österreich) oder 2 x 15 Minuten Saunanwendung, dazwischen eine halbe Stunde freies Schwimmen im Thermalwasser (Niederlande) 13.30-14.00 Gruppe 1: Hydrotherapie
14.00-14.30 Gruppe 2: Hydrotherapie
14.30-15.00 Pause
15.00-15.30 Gruppe 1: Freies Schwimmen im Thermalwasser
15.30-16.00 Gruppe 2: Freies Schwimmen im Thermalwasser
16.30-18.30 Ausruhen/Freizeit 16.30-17.30 Spieltherapie
17.30-18.30 Ausruhen/Freizeit
18.30 Abendessen 18.30 Abendessen
22.00 Rückkehr in das Hotel 22.00 Rückkehr in das Hotel
22.30 Schlafen 22.30 Schlafen

Während der Übungen im Turnsaal, die unter Anleitung von einem ausgebildeten Therapeuten stattfanden, wurden verschiedene Übungen durchgeführt, zum Teil mit Hilfsmitteln wie zum Beispiel einem kleinen Ball, einem Stock oder einem Springball. Die Übungen im Turnsaal wurden durchgeführt mit dem Ziel, die Muskulatur zu kräftigen sowie die Beweglichkeit der Gelenke und die Ausdauerleistungsfähigkeit zu verbessern.

Die Wanderung fand jeden Tag im Kurpark oder in der Umgebung des Kurortes statt. Die Patienten bestimmten das Tempo selbst, wurden aber aufgefordert dieses Tempo langsam zu steigern. Wandern ist besonders gut geeignet, um die Hüftgelenke beweglicher zu machen und die Ausdauerleistungsfähigkeit zu verbessern. Während der Haltungskorrektur auf dem Bett sollten die Patienten so flach wie möglich auf dem Rücken liegen. Beim ersten Mal sollten die Patienten diese Stellung 14 Minuten durchhalten. Dies wurde langsam täglich um 2 Minuten gesteigert, bis letztendlich 30 Minuten pro Tag. Die Haltungskorrektur auf dem Bett zielt darauf ab, die Verkrümmungen des Rückens zu verringern.

In Österreich fuhren die Patienten jeden zweiten Tag nachmittags in den Gasteiner Heilstollen, wo ein warmes und feuchtes Klima herrscht. In der Luft befindet sich das radioaktive Edelgas Radon, von dem angenommen wird, dass es die Aktivität verschiedener Krankheiten verringern kann. Die Patienten fuhren mit einem speziellen Zug 2 km in den Berg zu den Behandlungsstationen, wo sie für eine Stunde auf einem Bett liegenblieben. Nachdem sie aus dem Heilstollen herauskamen, wurde noch eine halbe Stunde nachgeruht. In den Niederlanden gingen die Patienten als Vergleichsintervention in die Sauna, die sich ja, ebenfalls durch die Wärme auszeichnet.

An den anderen Nachmittagen wurde im Bewegungsbad geübt und daran anschließend noch eine halbe Stunde selbständig geschwommen. Die Auftriebskraft des Wassers erleichtert die Bewegungen von Muskulatur und Gelenken. Durch die Übungen im warmen Wasser konnte die Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke verbessert werden, wobei auch der schmerzlindernde Effekt des warmen Wassers zum Tragen kommt. Nach den Übungen im Schwimmbad wurde noch für eine Stunde Sport getrieben. Verschiedene Sportarten wurden gespielt, wie z. B. Korbball, Basketball, Volleyball oder Badminton. Mit diesen Sportarten sollte der Rücken soweit wie möglich gestreckt und aufgerichtet werden und auch das Ausdauerleistungsvermögen verbessert werden.  



The development of this site has been financially supported by:

Gastein / Bad Hofgastein

Gasteiner Heilstollen

Kur- und RehabilitationsZentrum Bad Hofgastein


© spa-therapy.info v2.7 | Alle Rechte vorbehalten |